Traumgolfreisen

MARBELLA 1998  La Cala Golfresort*****

Ein andalusischer Traum!

Leo Wilhelm berichtete im Clubmagazin des GCBW:

In meinen kühnsten Träumen habe ich nicht erwartet, dass es ein Golfressort gibt, welches Erinvale in Südafrika den ersten Platz auf meiner persönlichen Bestenliste streitig machen könnte. Und doch: es ist geschehen. La Cala, auf einem 350 ha großen Hochplateau zwischen Malaga und Marbella gelegen, bietet von diversen Abschlägen auf seinen zwei Weltklasseplätzen dermassen spektakuläre Ausblicke auf das herrschaftliche Hotel, die struppigen Hügelketten und das tiefblaue Meer im Vordergrund, dass mich schier die Rührung überkam. Was für ein Gefühl, wenn der Ball auf der 18 von La Cala Nord ein paar hundert Meter in die Tiefe fliegt!

Dabei hat alles ganz harmlos angefangen. Nach der Ankunft am Flughafen Malaga wurden die ausnahmslos hübschen Turnierteilnehmerinnen persönlich mit einer Rose begrüßt, in den Transferbus geleitet und in das Ressort La Cala. Noch gut kann ich mich an das Gelächter erinnern, als die Ballverkäufer nach der Auffahrt ins Ressort am Strassenrand erblickt wurden. Die haben ein gutes Geschäft gemacht.

Das Golfressort La Cala, mit unserem Hotel für die ganze Woche, gehört zu den exklusivsten Anlagen in Europa. Die beiden hügeligen Golfplätze sind Weltklasse. Sie wurden von Cabell B. Robinson, einem Schüler "unseres" Robert Trent Jones senior, dem Erbauer des GC Bodensee Weissensberg gebaut. 60 Teilnehmer, ein Auszug aus dem Who is Who im Bodenseeraum, vorwiegend Mitglieder des GC Bodensee Weissensberg, aufgemascherlt mit Golfern aus Hamburg, Bad Griesbach, Konstanz und Bludenz-Braz. Sie alle kämpften jeden Tag um den Platz auf dem Stockerl. Peter Hübner, unser Captain, hatte die Turnierauswertung voll im Griff. Trotz der eher schweren Plätze gab es Spitzenresultate und einige schafften das Handicap.

In kulinarischer Hinsicht wurden wir von der Hotelküche mit den Leckerbissen Andalusiens bekocht. Ganz besondere Erlebnisse waren der Besuch des Fischrestaurants "Marinos", des Yachthafens Porto Bonus (für "Sozialhilfeempfänger") und der Altstadt von Marbella, welche sich als bestens gepflegte und hochinteressante Attraktion entpuppte. Auch die Altstadt von Malaga war ihren Besuch wert. Eine Delegation des Tourist-Board organisierte eine Stadtbesichtigung mit Tapas-Party im Freien. Bei hochsommerlichen Temperaturen, (Ende November) waren alle glücklich und zufrieden. Nur den einen oder anderen Ball hat das Gestrüpp verschluckt. Und eine Dame hat den Elektrowagen mit einem Ferrari verwechselt...

Das Reiseziel für 1999 ist Mallorca mit dem Firstclasshotel Punta Negra. Dort treffen wir uns für neue Abenteuer auf dem heiligen grünen Rasen.

Pressebericht
NEUE Vorarlberger Tageszeitung